Beschreibung
Deine Mitarbeiter nutzen KI. Die Frage ist nur: kontrolliert oder nebenbei?
Ein Rezeptfoto wird schnell in einen privaten KI-Account geladen. Eine Patientenmail wird mit ChatGPT formuliert. Ein Werbebild zeigt eine Person, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Eine Transkriptions-KI zeichnet ein Gespräch auf. Ein Mitarbeiter testet ein kostenloses Werkzeug, ohne dass jemand die Einstellungen, Datenwege oder Nutzungsbedingungen geprüft hat. Meist steckt dahinter keine böse Absicht. Es fehlt einfach ein gemeinsames System. Und genau dadurch entstehen Unsicherheit, unkontrollierte Dateneingaben, ungeklärte Verantwortlichkeiten und Diskussionen darüber, was eigentlich erlaubt ist.
Dieser Kurs bringt Ordnung in die KI-Nutzung deiner Praxis
Du erhältst keine allgemeine Einführung darüber, wie faszinierend künstliche Intelligenz ist. Du lernst stattdessen ganz konkret:
- Welche KI-Anwendungen du zuerst genauer prüfen solltest
- Welche Daten nicht in private oder ungeprüfte Systeme gehören
- Wann Patientendaten, Gesundheitsdaten oder Berufsgeheimnisse betroffen sind
- Wie du neue KI-Werkzeuge systematisch bewertest
- Wann Texte, Bilder, Stimmen, Videos, Chatbots oder Telefonassistenten gekennzeichnet werden müssen
- Wer ein KI-Ergebnis kontrolliert und die Verantwortung übernimmt
- Wie du aus einzelnen Anwendungen einen geregelten betrieblichen Prozess machst
Am Ende hast du nicht nur mehr Wissen. Du hast ein umsetzbares Grundsystem für deine Praxis.
Das kannst du nach dem Kurs sicherer entscheiden
1. Was darf die KI tun?
Du unterscheidest zwischen einer einfachen Formulierungshilfe, fachlich sensiblen Aufgaben und KI-Anwendungen, die Entscheidungen über Menschen vorbereiten oder beeinflussen.
2. Welche Daten dürfen eingegeben werden?
Du lernst, allgemeine Informationen, interne Daten, personenbezogene Daten und besonders geschützte Gesundheitsdaten voneinander zu trennen.
3. Wer bekommt das Ergebnis?
Ein interner Entwurf, eine Patientenmail, eine Bewerberkommunikation und ein öffentlicher Social-Media-Beitrag benötigen nicht dieselbe Prüfung.
4. Wer kontrolliert und verantwortet den Inhalt?
Du legst fest, wo eine fachliche Einzelprüfung notwendig ist und wo ein freigegebener, eng begrenzter organisatorischer Prozess ausreichen kann.
Der Vier-Fragen-Praxischeck begleitet den gesamten Kurs und dient als gemeinsames Orientierungsmodell für neue KI-Anwendungen. Zusätzlich lernst du, Risiken zu unterscheiden, Kennzeichnungspflichten zu prüfen, Werkzeuge zu bewerten und ein betriebliches Mindestmodell aufzubauen.
Die Kursinhalte
Teil 1: KI verstehen, einordnen und kennzeichnen
Im ersten Teil lernst du, was hinter einer KI-Ausgabe steckt und warum ein überzeugend formulierter Text noch lange keine richtige Antwort sein muss. Unter anderem behandelst du:
- den Vier-Fragen-Praxischeck
- typische Fehler, Halluzinationen und Automationsbias
- menschliche Kontrolle und fachliche Verantwortung
- Anbieter- und Betreiberrollen nach der KI-Verordnung
- verbotene und möglicherweise hochriskante KI-Anwendungen
- die betriebliche KI-Kompetenz nach Artikel 4 KI-VO
- Kennzeichnungspflichten nach Artikel 50 KI-VO
- Chatbots und KI-Telefonassistenten
- KI-generierte Personen, Räume, Stimmen und Videos
- Deepfakes und irreführende Praxiswerbung
- veröffentlichte KI-Texte
- einen Entscheidungsbaum zur Kennzeichnungsprüfung
Du lernst dabei nicht die Regel „Alles mit KI muss gekennzeichnet werden“, sondern einen nachvollziehbaren Prüfweg für den konkreten Einsatz.
Teil 2: Patientendaten, Rechte und klare KI-Regeln für die Praxis
Im zweiten Teil geht es um die Frage:
Welche Daten dürfen in welches Werkzeug – und wer darf das Ergebnis anschließend verwenden?
Du beschäftigst dich unter anderem mit:
- personenbezogenen Daten und Gesundheitsdaten
- Schweigepflicht und Berufsgeheimnissen
- Pseudonymisierung, Anonymisierung und synthetischen Fällen
- privaten Mitarbeiterkonten und Shadow AI
- Rezepten, Arztberichten, Patientenmails und Therapiedokumentationen
- Sprachaufnahmen und Transkriptions-KI
- Patientenfotos und Videos
- Anbieterrollen, Auftragsverarbeitung und Drittlandbezug
- Trainingsnutzung, Speicherung und Löschfristen
- Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte, Marken und Logos
- einer Eingabeampel für den Praxisalltag
- der KI-Inventarliste
- einer Werkzeugcheckliste
- einem betrieblichen Freigabeprozess
- dem Mindestmodell für eine kleine Therapiepraxis
- dem konkreten 30-Tage-Umsetzungsplan
Das Ziel: Patientendaten sicherer einordnen, neue Werkzeuge nachvollziehbar prüfen und klare Zuständigkeiten in der Praxis schaffen.
Ein Kauf. Eine Praxis. Ein gemeinsames Regelverständnis.
Die Praxislizenz schult nicht nur den Inhaber
Mit der Praxislizenz können alle Mitarbeitenden der lizenzierten Praxis den Kurs im Rahmen der internen Mitarbeiterschulung bearbeiten. Dazu gehören beispielsweise:
- Praxisinhaber und fachliche Leitungen
- therapeutische Mitarbeiter
- Rezeption und Organisation
- Mitarbeiter mit Aufgaben im Datenschutz
- Marketing und Kommunikation
- weitere Personen, die im Auftrag der Praxis mit KI-Systemen arbeiten
Du benötigst damit nicht für jeden Mitarbeiter eine eigene Einzellizenz. Die Aufzeichnung kann individuell, nacheinander oder im Rahmen einer gemeinsamen betrieblichen Schulung genutzt werden. Jeder Mitarbeiter kann den Kurs im eigenen Tempo bearbeiten, unterbrechen und später fortsetzen.
Der Vorteil für dich als Praxisinhaber
Deine Mitarbeiter erhalten nicht fünf unterschiedliche Zuruf-Regeln, sondern eine gemeinsame Grundlage:
- dieselben Begriffe
- dieselben Eingaberegeln
- dieselben Prüfwege
- dieselben Zuständigkeiten
- denselben Vorfallweg
So hängt der Umgang mit KI nicht mehr davon ab, wer gerade Dienst hat oder welches Werkzeug ein Mitarbeiter zufällig entdeckt hat.
Schulungsmaßnahme im Rahmen von Artikel 4 KI-VO
Artikel 4 KI-VO verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen dazu, Maßnahmen zu ergreifen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten und weiterer in ihrem Auftrag handelnder Personen unterstützen. Dabei sind unter anderem Vorwissen, Erfahrung, Aufgaben, Einsatzkontext und betroffene Personengruppen zu berücksichtigen. Die aktuelle Fassung verlangt dabei keine Garantie eines bestimmten individuellen Kompetenzniveaus.
Was du mit diesem Kurs dokumentieren kannst
Die dokumentierte vollständige Bearbeitung kann als Nachweis einer durchgeführten, branchenbezogenen Schulungsmaßnahme und als Bestandteil der betrieblichen Maßnahmen nach Artikel 4 KI-VO herangezogen werden. Die EU-Kommission schreibt dafür kein bestimmtes Zertifikat vor. Betriebe können Schulungen und weitere Leitmaßnahmen durch interne Aufzeichnungen dokumentieren. Für jede Person, deren vollständige Bearbeitung dokumentiert wurde, kann eine personalisierte Teilnahmebescheinigung bereitgestellt werden. Sie dokumentiert unter anderem:
- die vollständige Bearbeitung
- die absolvierten Kursblöcke
- den ausgewiesenen Rechtsstand
- die behandelten Themen
- den dokumentierten Lernumfang
Der Kurs und die Teilnahmebescheinigung sind keine behördliche Zertifizierung und führen nicht automatisch zur vollständigen Erfüllung sämtlicher Anforderungen der KI-VO. Je nach eingesetzten Systemen, Aufgaben und Risiken können zusätzliche rollen-, werkzeug- oder einsatzbezogene Maßnahmen erforderlich sein.
Du erhältst nicht nur die Videos
Zum Gesamtpaket gehören zentrale Arbeitshilfen
Arbeitsbuch
Für Notizen, Reflexion und die Übertragung auf deine eigene Praxis.
Vier-Fragen-Praxischeck
Ein wiederkehrendes Orientierungsmodell für neue KI-Anwendungen:
- Was soll die KI tun?
- Welche Daten bekommt sie?
- Wer erhält das Ergebnis?
- Wer prüft und verantwortet es?
Bearbeitbare KI-Inventarliste
Eine Excel-Datei zur Erfassung von:
- Werkzeugen und Anbietern
- erlaubten Zwecken
- zugelassenen Nutzern
- Datenarten
- Empfängern
- Freigabestatus
- Verantwortlichen
- Prüfterminen
- offenen Maßnahmen
Kennzeichnungsprüfung
Ein Prüfweg für:
- direkte KI-Interaktion
- Texte
- Bilder
- Stimmen
- Audio
- Videos
- Deepfakes
Eingabeampel und Werkzeugcheck
Zur gemeinsamen Bewertung von Daten, System, Zweck, Anbieter, Einstellungen und Freigabestatus.
30-Tage-Umsetzungsplan
Ein klarer Weg von der Bestandsaufnahme über die Bewertung bis zu verbindlichen Praxisregeln und einer regelmäßigen Überprüfung.
Zusätzlich enthaltene Praxisvorlagen
Das Gesamtpaket umfasst außerdem Vorlagen und Dokumentationshilfen, unter anderem:
- Muster-KI-Richtlinie für die Praxis
- Freigabeprotokolle für Werkzeuge und KI-Inhalte
- Vorlage zur Mitarbeiterunterweisung
- Vorfallmeldung bei Fehlverwendung oder Shadow AI
- betrieblicher Transferbogen
- personalisierte Teilnahmebescheinigung
- weitere Kurzregeln und Checklisten
Damit musst du nicht nach dem Kurs vor einem leeren Dokument sitzen. Du kannst die Inhalte direkt auf deine Praxis übertragen.
Für wen ist der Kurs gedacht?
Der Kurs richtet sich an:
- Physiotherapiepraxen
- Ergotherapiepraxen
- Logopädiepraxen
- Praxisinhaber
- fachliche Leitungen
- Rezeptions- und Organisationsmitarbeiter
- therapeutische Mitarbeiter
- Verantwortliche für Datenschutz, Marketing oder Kommunikation
Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Du musst auch kein Jurist und kein KI-Experte sein. Der Kurs übersetzt die Anforderungen in verständliche Fragen, typische Praxisfälle und konkrete betriebliche Abläufe.
Besonders sinnvoll ist der Kurs, wenn …
- deine Mitarbeiter bereits ChatGPT oder andere KI-Werkzeuge nutzen
- private KI-Konten im Team nicht ausgeschlossen werden können
- du nicht weißt, welche Daten deine Mitarbeiter eingeben
- Patientendaten und Gesundheitsdaten betroffen sein könnten
- du Chatbots, Telefonassistenten oder Transkriptions-KI einsetzen möchtest
- du KI-Texte, Bilder oder Videos im Marketing verwendest
- dir klare Eingaberegeln und Freigabeprozesse fehlen
- du deine Maßnahmen zur Entwicklung der KI-Kompetenz nachvollziehbar dokumentieren möchtest
- du lieber jetzt Regeln aufstellst, bevor sich unkontrollierte Gewohnheiten festsetzen
Was dieser Kurs nicht verspricht
Der Kurs ist:
- keine individuelle Rechtsberatung
- keine individuelle Datenschutzberatung
- keine Freigabe eines konkreten KI-Werkzeugs
- keine staatliche oder behördliche Zertifizierung
- keine Garantie vollständiger Rechtskonformität
- kein Wissenstest und keine Prüfung eines individuellen Kompetenzgrades
Du erhältst eine praxisorientierte, branchenbezogene Einordnung mit einem klaren Unterschied zwischen:
- Rechtslage
- Auslegung
- konservativer Praxisempfehlung
Produktdetails auf einen Blick
| Format | Aufgezeichneter Videokurs |
| Videoumfang | 2 Kursteile, insgesamt rund 2 Stunden 28 Minuten |
| Bearbeitung | Im eigenen Tempo, jederzeit unterbrechbar |
| Zielgruppe | Physio-, Ergo- und Logopädiepraxen |
| Lizenz | Praxislizenz für alle Mitarbeitenden der lizenzierten Praxis |
| Wissenstest | Nicht enthalten |
| Teilnahmebescheinigung | Nach dokumentierter vollständiger Bearbeitung |
| Rechtsstand | 08. September 2026 |
| Anbieter | Stefan Konietzko – SKoPinno-Shop |
Bring klare Regeln in deine Praxis, bevor aus einzelnen KI-Tests unkontrollierte Prozesse werden
Du musst nicht jedes neue KI-Werkzeug sofort verbieten. Du musst aber wissen:
- wofür es eingesetzt wird,
- welche Daten hineinfließen,
- wer das Ergebnis bekommt,
- wer es prüft,
- und wer die Verantwortung übernimmt.










